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Technische Hinweise

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1561 words

FAQ zur Technik

Größtmögliche Freiheit

Mein Sprech umfasst nicht nur meinen Kopf und meinen Mund. Auch meine Arme und Hände sind dabei aktiv beteiligt.

Eine gestenreiche Sprache ist für mich von großer Bedeutung. Sie ermöglicht es mir, die Menschen umfassend zu erreichen. Durch den Einsatz von Gesten beziehe ich die Zuhörer*innen aktiv ein. Dies fördert nicht nur das Verständnis, sondern schafft auch eine lebendige Atmosphäre.

Headset, Earset oder Handmikrofon?

Aufgrund meiner gestenreichen Kommunikation bevorzuge ich den Einsatz von Head- und Earsets. Diese Mikrofone passen gut zu meinem Präsentationsstil. Sie ermöglichen mir, mich frei zu bewegen und meine Gesten aktiv einzusetzen. So kann ich meine Botschaften effektiver vermitteln.

Sofern diese Mikrofone vor Ort verfügbar sind, wähle ich sie gerne aus. Ich schätze die Unterstützung, die sie meinem Sprech bieten.

Wichtiger Hinweis zur Anbringung von Head- und Earset

Oft müssen Head- und Earsets zusätzlich mit Pflaster fixiert werden. In diesem Fall ist es wichtig, Folgendes zu beachten: Ich bin allergisch gegen die meisten Pflasterarten.

Um mögliche Probleme zu vermeiden, habe ich immer meine eigenen Pflaster dabei. Diese sind hautfarbend und transparent, sodass sie unauffällig sind.

Handmikrofone

Ich arbeite auch gerne mit Handmikrofonen. Optimal ist es, wenn diese kabellos sind und einen großen Übertragungsradius bieten.

Kabellose Mikrofone ermöglichen es mir, mich freier zu bewegen und dynamisch zu präsentieren.

Kabelgebundene Mikrofone sind ebenfalls kein Problem. Sie schränken jedoch meine Bewegungsfreiheit in der Vortragsform etwas ein.

Eine Kameraaffinität ist für mich selbstverständlich. Ich gehe sowohl mit Fotos als auch mit bewegten Bildern offen um. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass du auch meinen Hinweis zu den Bildrechten beachtest. Dies gewährleistet, dass alle rechtlichen Aspekte berücksichtigt werden.

Durch meine TV-Auftritte, Interviews und ähnliche Veranstaltungen habe ich umfassende Erfahrungen vor der Kamera gesammelt. Diese Erfahrungen ermöglichen es mir, souverän und authentisch zu agieren.

Ich bringe oft zu Beginn meiner Auftritte ein Gimbal mit, um dynamische Video-Aufnahmen zu erstellen. Dabei nutze ich mein Smartphone, um verschiedene Perspektiven festzuhalten. Diese Aufnahmen sind nicht nur für mich wertvoll; ich stelle sie auch gerne nach einer Veranstaltung zur Verfügung. So kannst du die Highlights meiner Präsentation erneut erleben oder teilen.

Manchmal verwende ich auch eine Smartphone-Halterung, die direkt an meinem Rollstuhl befestigt ist. Diese Lösung erlaubt mir, die Aufnahmen aus optimalen Blickwinkeln zu machen, während ich mich gleichzeitig frei bewegen kann.

Wenn eine Präsentation zu einem bestimmten Thema gewünscht oder erforderlich ist, benötige ich Technikzugänge von dir. Dies betrifft sowohl große Räume oder Säle als auch kleinere Räumlichkeiten, wie zum Beispiel bei Workshops.

Die technischen Zugänge sind entscheidend, um eine reibungslose Präsentation sicherzustellen.

Ich wäre dir dankbar, wenn du mir im Voraus mitteilen könntest, welche technischen Ressourcen verfügbar sind. So können wir gemeinsam sicherstellen, dass die Präsentation optimal abläuft.

Notwendigkeiten

Für eine Präsentation benötige ich eine Grundausstattung. Diese sollte mindestens eine Leinwand und einen Beamer umfassen. Alternativ kann auch ein Monitor mit mindestens 50 Zoll Bildschirmdiagonale genutzt werden.

Zusätzlich wäre es hilfreich, wenn die Räume die Möglichkeit zur Verdunkelung bieten. Dunkelheit verbessert die Sichtbarkeit der Inhalte erheblich.

Technik

ch arbeite gewohnt ausschließlich im digitalen Rahmen und nutze dafür verschiedene technische Hilfsmittel. Je nach Bedarf greife ich auf folgende Technik zu, sofern sie vor Ort vorhanden ist:

Beamer und Laptop

Diese Konfiguration ist die häufigste und wird oft verwendet. Ich benutze einen Laptop, um digitale Präsentationen zu erstellen, wie zum Beispiel eine PowerPoint-Präsentation. Über einen Beamer projiziere ich die Inhalte auf eine Leinwand. Diese Methode ermöglicht es mir, verschiedene Medien zu integrieren und die Präsentation visuell ansprechend zu gestalten.

Presenter

Wenn ich nicht mit meinem eigenen Laptop arbeite, beachtet bitte, dass ich einen Presenter für Euer System vor Ort benötige. Dieser sollte auch einen Laserpointer beinhalten.

Interaktive Whiteboards oder Bildschirme

Interaktive Whiteboards oder Bildschirme sind äußerst nützlich. Sie erlauben es mir, direkt auf der Präsentation zu schreiben und verschiedene Elemente zu manipulieren. Diese interaktive Nutzung fördert eine höhere Beteiligung des Publikums und ermöglicht es mir, auf Fragen oder Anmerkungen direkt einzugehen. Es schafft eine dynamische Atmosphäre während der Präsentation.

Software für Notizen und Visualisierungen

Ich setze auch spezielle Software für Notizen und Visualisierungen ein. Programme wie OneNote oder Evernote helfen mir, während der Präsentation Notizen zu machen. Diese Notizen können ich digital mit meiner Präsentation verknüpfen, was mir hilft, Gedanken und Ideen besser festzuhalten. Dadurch kann ich sicherstellen, dass alle relevanten Informationen auch nach der Präsentation verfügbar sind.

Analoges

Bei Workshops kombiniere ich je nach Notwendigkeit digitale Technik mit analogen Methoden. Diese Kombination sorgt für ein abwechslungsreiches und effektives Lernerlebnis.

Flipcharts und Whiteboards

Diese Medien eignen sich hervorragend für spontane Ideen oder Skizzen. Sie fördern Brainstormings und die Darstellung von Prozessen innerhalb der Gruppe. Ich nutze sie, um kreative Gedanken direkt festzuhalten und damit eine offene Diskussion anzuregen.

Pinnwände und Magnetwände

Pinnwände und Magnetwände sind nützlich, um Materialien visualisiert zu präsentieren und zu organisieren. Mit ihnen kann ich Karten, Bilder oder Notizen ansprechend anbringen, was das Verständnis fördert und die Zusammenarbeit unterstützt.

Kreidetafel und Karten

Diese „oldschool“-Medien haben ihren eigenen Charme. In einer digitalen Welt können sie durch ihren haptischen Charakter und ihre Authentizität besonders viel Aufmerksamkeit erzeugen. Sie bringen Abwechslung in die Präsentation und regen zum Mitmachen an.

Hinweise

  1. Bitte teile mir im Voraus mit, welche Technik verfügbar ist. Das hilft mir, die Workshops optimal zu planen und durchzuführen.
  2. Wenn die Technik vorhanden ist, liefere ich meine Präsentation auf einem Datenstick, der durch Euch oder Eure Techniker*innen eingespielt werden kann. Kläre dieses bitte im Vorfeld mit Deinen Techniker*innen oder dem Eventveranstalter, der die Technik für Euch betreut.
  3. Meine Präsentationen basieren immer auf MS PowerPoint.
  4. Bedenke bitte, dass auch in kleineren Räumlichkeiten eine audielle Unterstützung sinnvoll ist.
  5. Da ich als Rollstuhlfahrer natürlich auch an Whiteboards und ähnlichen sitze, sollten diese Techniken barrierefrei gestaltet sein.

Wenn ich an einem Rednerpult sprechen soll, ist es für mich von großer Bedeutung, dass das Pult eine Höhenverstellung hat. Idealerweise sollte es sich um eine automatische Höhenverstellung handeln.

Als Rollstuhlfahrer agiere ich sitzend hinter dem Rednerpult. Eine Anpassung der Höhe sorgt dafür, dass ich optimal sichtbar bin und mit meinem Publikum auf Augenhöhe kommunizieren kann. Dies ist nicht nur wichtig für die Präsentation selbst, sondern auch für die Interaktion mit den Zuhörern.

Wenn das Pult in der Höhe verstellbar ist, kann ich es leicht meinen Bedürfnissen anpassen. Dadurch wird die gesamte Präsentation flüssiger und professioneller. Es minimiert auch mögliche Ablenkungen und sorgt dafür, dass ich mich auf den Inhalt konzentrieren kann.

Bitte nimm dir einen Moment Zeit, um die folgende Information zu lesen. Es ist wirklich nicht so schlimm, wie es zunächst klingt.

Wenn du auf einer öffentlichen Veranstaltung gefilmt oder fotografiert wirst, gelten bestimmte rechtliche Regelungen. Diese unterliegen dem Recht am eigenen Bild nach dem Kunsturhebergesetz (KUG) sowie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

In der Regel benötigst du die Einwilligung der abgebildeten Personen, bevor Fotos oder Videos veröffentlicht werden. Diese Regelung schützt deine Privatsphäre und sorgt dafür, dass du die Kontrolle über dein Bild hast.

Es gibt jedoch Ausnahmen von dieser Regel. Wenn Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft erscheinen, benötigen wir keine Einwilligung. Zudem ist auch der Fall gegeben, wenn der Fokus des Bildes auf der öffentlichen Veranstaltung selbst liegt und nicht auf den Einzelpersonen.

Was für mich wichtig ist: Meine Bitte an Euch!

Das vorher geschriebene über die Bildrechte habe ich der Vollständigkeit halber erwähnt. Da ich eine hohe Kameraaffinität habe, bitte ich nur um zwei Dinge:

  1. Für mich als Mensch mit Behinderungen ist es äußerst wichtig, respektvoll dargestellt zu werden. Dies gilt auch für andere Menschen mit Behinderungen. Ich möchte nicht in Situationen abgebildet werden, die meine Behinderung ins Lächerliche ziehen könnten. Oft haben Kameraleute und Fotografen durch die Linse Berührungsängste. Diese Unsicherheit kann dazu führen, dass sie die Sensibilitäten im Umgang mit Menschen mit Behinderungen nicht ausreichend beachten.
  2. Für mein persönliches Portfolio sind Fotos und bewegte Bilder, die mich abbilden, von großer Bedeutung. Sie helfen mir, meine Arbeit und Persönlichkeit zu präsentieren. Daher bitte ich darum, dass mir alle Aufnahmen im Originalformat zur Verfügung gestellt werden. Dies gewährleistet die beste Qualität und ermöglicht mir eine angemessene Verwendung der Bilder.

Meine technischen Gegebenheiten als Rollstuhlfahrer sind nicht immer wichtig. Doch oft steckt der Teufel im Detail. Daher hier einmal die Grunddaten:

RollstuhlartenElektrorollstühle
Maße (1. Rollstuhl/2. Rollstuhl)80 x 120 cm / 80 x 125 cm (B x T)
Gewicht mit mir gesamt (1. Rollstuhl/2. Rollstuhl)255 kg / 270 kg
Benötigte Sitzplatzbreite und -tiefeMin. 1,5 Stühle in der Breite; 130 cm in der Tiefe.
Besonderheiten1 Rollstuhl verfügt über eine Zusatzsteuerung via Bluetooth-App, die durch eine 2. Person gesteuert werden kann.